Veranstaltung

Smart Country Convention 2026: Hochschulen und Kommunen entwickeln gemeinsam Lösungen

Auf der Smart Country Convention in Berlin haben wir mit dem InNoWest-Team über erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen Hochschulen und Kommunalverwaltungen gesprochen – und den Bürger*innen-KI-Chatbot sowie MOSIDI vorgestellt.

André Nitze erläutert mit Mikrofon und Handgeste die Zusammenarbeit zwischen Hochschulen und Kommunen auf der SCCON 2026.
Im Gespräch über kommunale Digitalisierung auf der Smart Country Convention 2026 in Berlin. Foto: © Jens Ahner / eventfotografen.berlin.

Vom 13. bis 15. Oktober 2026 trafen sich auf der Smart Country Convention (SCCON) in Berlin Akteure aus Verwaltung, Politik, Wirtschaft und Wissenschaft. Am 14. Oktober waren wir mit dem Team Digitalisierung des Hochschulverbunds InNoWest beim Programm „Smarte Hauptstadtregion: Wie Hochschulen und Kommunen gemeinsam Lösungen entwickeln“ am Berlin-Stand dabei.

Im Mittelpunkt unseres Austauschs stand eine praktische Frage: Wie gelingt die Zusammenarbeit zwischen Hochschulen, Landkreisen, Städten und Kommunalverwaltungen so, dass daraus Lösungen für den Alltag entstehen? Wir haben über Gelingensbedingungen und Erfolgsfaktoren gesprochen, von gemeinsamen Zielen und konkreten Bedarfen bis zur Erprobung mit den Menschen, die die Anwendungen später nutzen.

Dazu haben wir zwei Projekte aus InNoWest vorgestellt. Unser Bürger*innen-KI-Chatbot unterstützt Kommunen dabei, Informationen ihrer Websites leichter zugänglich zu machen. Drei Partnerkommunen – die Stadt Velten sowie die Landkreise Uckermark und Oder-Spree – erproben auf dieser Grundlage eigene, an ihre Informationsangebote angepasste Chatbots.

MOSIDI, die Modulare Open Source-Infrastruktur für Dateninteraktion, verfolgt einen anderen Ansatz: Die Anwendung führt offene und kommunale Daten zusammen, bereitet sie für Analysen auf und unterstützt datenbasierte Planungs- und Entscheidungsprozesse. Gerade für kleinere Verwaltungen kann das den Zugang zur Datennutzung erleichtern.

Für mich zeigt die Zusammenarbeit im InNoWest-Verbund, wie wertvoll der direkte Austausch von Wissenschaft und kommunaler Praxis ist. Am Berlin-Stand ging es deshalb ebenso um Erfahrungen aus der gemeinsamen Entwicklung wie um die Frage, was Projekte benötigen, um auch nach der ersten Erprobung weiter genutzt zu werden.